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Aktuelle Kundeninformation von ŠKODA.

07.07.2017

Aktuelle Kundeninformation von ŠKODA.

Liebe Kunden und Freunde der Marke ŠKODA,

Liebe Kunden und Freunde der Marke ŠKODA,

seit Juni 2016 sind wir dabei, die technischen Servicemaßnahmen umzusetzen. In der Zwischenzeit wurden die technischen Maßnahmen für alle betroffenen Fahrzeuge entwickelt und von der britischen Vehicle Certification Agency (VCA) genehmigt. Die technischen Maßnahmen können daher nun auch für unsere verbleibenden Kunden umgesetzt werden.

Wenn Sie prüfen möchten, ob Ihr Fahrzeug betroffen ist, kontaktieren Sie bitte Ihren ŠKODA Partner, nutzen Sie die Onlineanfrage unter http://skoda-recallactions.skoda-auto.com/de-at?cd=0 oder informieren Sie sich bei der Diesel-Hotline unter +43 (0)662 4681 3500.

Das Vertrauen unserer Kunden und der Öffentlichkeit ist und bleibt unser wertvollstes Kapital. Wir bedauern zutiefst, dass diese Situation entstanden ist.

Für unsere Kunden ist es wichtig zu wissen, dass alle Fahrzeuge technisch sicher und fahrbereit sind und uneingeschränkt genutzt werden können. Wir werden sämtliche Kosten für die Anpassung der Fahrzeuge im Rahmen der erforderlichen Servicemaßnahmen tragen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider gibt es bei einigen unserer Fahrzeuge Beanstandungen am Emissionsverhalten.
Bitte seien Sie versichert, dass Ihre Fahrzeugsicherheit und Mobilität zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt ist. Weitere Antworten auf Ihre Fragen finden Sie hier:

Ist die Sicherheit des Fahrzeuges beeinträchtigt?

Nein.

Was genau wird am Fahrzeug repariert?

Die technischen Maßnahmen werden derzeit erarbeitet. In der überwiegenden Anzahl der Fahrzeuge wird voraussichtlich ein Software-Update ausreichend sein.

Muss ein Termin vereinbart werden?

Sobald die technische Lösung zur Verfügung steht, werden Sie von ŠKODA umgehend informiert.

Muss ich für die Reparatur bezahlen?

Nein, die Reparatur wird für Sie kostenlos sein.

Was bedeutet die Vertrauensbildende Maßnahme von ŠKODA?

Mit der Vertrauensbildenden Maßnahme sagt ŠKODA seinen Kunden zu, dass es eventuelle Beschwerden, die im Zusammenhang mit der technischen Maßnahme an Fahrzeugen mit Dieselmotoren des Typs EA189 stehen und bestimmte Teile des Motor- und Abgasreinigungssystems betreffen, aufgreifen wird. Diese Vertrauensbildende Maßnahme gilt grundsätzlich für einen Zeitraum von 24 Monaten nach Durchführung der technischen Maßnahme und bis zu einer Gesamtlaufleistung des jeweiligen Fahrzeuges von max. 250.000 km bei Inanspruchnahme der Vertrauensbildenden Maßnahme (je nachdem, welches Kriterium früher greift).

ŠKODA hat immer erklärt, dass mit der Umsetzung der technischen Maßnahme hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Motorleistung und Drehmoment, Geräusch-Emissionen sowie Dauerhaltbarkeit des Motors und seiner Komponenten keine Verschlechterungen verbunden sind und alle typgenehmigungsrelevanten Fahrzeugwerte unverändert Bestand haben. Die Regulierungsbehörden haben ausdrücklich bestätigt, dass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind. Diese Bestätigung gilt auch für die Anforderungen an die Dauerhaltbarkeit des Emissionskontrollsystems. Hierbei ändert sich durch die Vertrauensbildende Maßnahme nichts.

Mit der Vertrauensbildenden Maßnahme gibt ŠKODA vielmehr nun ein weiteres klares Signal dafür, dass mit dem Update keine negativen Auswirkungen auf die Dauerhaltbarkeit des Fahrzeugs verbunden sind. Ziel dieser Maßnahme ist, das Vertrauen aller Kunden in die Zuverlässigkeit der technischen Maßnahme zu stärken und die Kunden zusätzlich zu ermuntern, die technische Maßnahme an ihren Fahrzeugen durchführen zu lassen. Detaillierte Auskunft über die Voraussetzungen und den Umfang der Vertrauensbildenden Maßnahme können Kunden zeitnah bei allen Partnerbetrieben der Marken erhalten.

Welche Marken bieten die Vertrauensbildende Maßnahme und welche Modelle sind davon betroffen?

Die Vertrauensbildende Maßnahme gilt für alle Fahrzeuge mit Dieselmotoren des Typs EA 189 der Marken Volkswagen, Audi, SEAT, ŠKODA und Volkswagen Nutzfahrzeuge, bei denen die technische Maßnahme durchgeführt wurde.

Für wen gilt die Vertrauensbildende Maßnahme?

Die Vertrauensbildende Maßnahme gilt für alle ŠKODA Kunden, deren Fahrzeuge mit dem Dieselmotor des Typ EA 189 ausgestattet sind und die ihr Fahrzeug im Rahmen der Serviceaktion 23R6 im Kontext der Dieselthematik updaten lassen, allerdings nur innerhalb einer Gesamtlaufleistung des Fahrzeugs von maximal 250.000 km bei Inanspruchnahme der Vertrauensbildenden Maßnahme und bei nachgewiesener vorheriger Teilnahme an allen durch den Hersteller empfohlenen Service- und Wartungsarbeiten (d.h. "scheckheftgepflegte" Fahrzeuge). Selbstverständlich gilt die Vertrauensbildende Maßnahme auch rückwirkend für alle Fahrzeuge, die bereits in der Vergangenheit an der technischen Maßnahme teilgenommen haben und zwar ab dem Tag der Durchführung der technischen Maßnahme (sofern alle weiteren Voraussetzungen für die Vertrauensbildende Maßnahme erfüllt sind). Die Vertrauensbildende Maßnahme ist an die jeweilige Fahrgestellnummer gebunden, so dass dieses bei einem zwischenzeitlichen Verkauf innerhalb des 24-monatigen Zeitraums auch für den nachfolgenden Fahrzeugeigentümer gilt. Die Vertrauensbildende Maßnahme gilt weltweit, mit Ausnahme der Märkte USA, Kanada und Südkorea, da in diesen Ländern abweichende Regelungen gelten.

Welche Teile werden durch die Vertrauensbildende Maßnahme abgedeckt?

Die Vertrauensbildende Maßnahme gilt für insgesamt 11 Bauteile des Abgasrückführungssystems, des Kraftstoffeinspritzsystems und des Abgasnachbehandlungssystems: Lambdasonde, Temperaturfühler, Umschaltventil, Abgasrückführung, Ventil Abgasrückführung, Differenzdrucksensor, Einspritzdüse, Hochdruckpumpe, (Kraftstoff-)Verteilerleiste, Druckregelventil, Drucksensor, Einspritzleitung. Auf die Erklärung von ŠKODA, dass den Kunden durch die technischen Maßnahmen keine Nachteile im Hinblick auf die Dauerhaltbarkeit des Motors und seiner Komponenten entstehen, hat die Vertrauensbildende Maßnahme keine Auswirkung. Die Regulierungsbehörden haben bestätigt, dass die technische Maßnahme alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt und hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Motorleistung und Drehmoment sowie Geräuschemissionen zu keinen Verschlechterungen führt.

Was sind die Voraussetzungen für die Vertrauensbildende Maßnahme? Zusätzlich zu den oben ausgeführten Voraussetzungen:

1) Die Vertrauensbildende Maßnahme

  • kann nur gegenüber und von einem autorisierten Servicepartner erhoben, beurteilt und ausgeführt werden,
  • gilt ausschließlich für Defekte in Werkstoff und Werkarbeit der folgenden Fahrzeugkomponenten: Lambdasonde, Temperaturfühler, Umschaltventil Abgasrückführung, Ventil Abgasrückführung, Differenzdrucksensor, Einspritzdüse, Hochdruckpumpe, (Kraftstoff-)Verteilerleiste, Druckregelventil, Drucksensor, Einspritzleitung
  • umfasst nicht die Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen, Ersatz von Aufwendungen, Schäden etc.

(2) setzt voraus, dass

  • das betroffene Fahrzeug EA 189 an der Serviceaktion 23R6 teilgenommen hat,
  • das Fahrzeug ordnungsgemäß gemäß den Serviceplänen, Service-Updates und Rückrufen gemäß ŠKODA gewartet wurde,

(3) und sofern keine der folgenden Fälle gilt:

  • Fälle von natürlichem Verschleiß, d.h. der Beeinträchtigung des Fahrzeugs und seiner Teile durch Abnutzung,
  • der Eigentümer oder ein nicht autorisierter Servicepartner und/oder Händler hat das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß repariert, gewartet oder gepflegt (z.B. durch Verwendung von Teilen, die der Hersteller nicht genehmigt hat),
  • die Vorschriften über den Betrieb, die Behandlung und die Pflege des Fahrzeugs, z.B. aus der Bedienungsanleitung, nicht befolgt worden sind,
  • das Fahrzeug wurde durch Dritte oder durch externe Einflüsse wie Unfälle, Gewitter/Hagel, Hochwasser etc. beschädigt, die den Gegenstand der Beschwerde hervorgerufen haben,
  • sämtliche den Partikelfilter betreffende Beschwerden, die auf die Aschebelastung des Partikelfilters zurückzuführen sind,
  • es wurden Teile in das Fahrzeug eingebaut, die der Hersteller nicht genehmigt hat, oder das Fahrzeug wurde in einer nicht autorisierten Weise geändert, z.B. durch (Chip-)Tuning,
  • das Fahrzeug wurde unsachgemäß genutzt, z.B. bei Motorsportwettbewerben oder durch Überladung,
  • der Fahrzeughalter hat die Beschwerde nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums angezeigt,
  • der Fahrzeughalter hat ŠKODA nicht die Möglichkeit gegeben, innerhalb eines angemessenen Zeitraums den Gegenstand der Beschwerde zu klären.

Gilt die Vertrauensbildende Maßnahme auch dann, wenn mein Fahrzeug bereits an der technischen Maßnahme teilgenommen hat?

Ja. Die Vertrauensbildende Maßnahme gilt auch rückwirkend für alle Fahrzeuge, die bereits in der Vergangenheit an der technischen Maßnahme teilgenommen haben und zwar ab dem Tag der Durchführung der technischen Maßnahme (sofern alle weiteren Voraussetzungen für die Vertrauensbildende Maßnahme erfüllt sind).

Sollten Ihnen Kosten für Leistungen entstanden sein, die im Zusammenhang mit der Teilnahme an der technischen Maßnahme stehen, wird ŠKODA prüfen, ob die Voraussetzungen der Vertrauensbildenden Maßnahme bei Ihnen vorliegen und ob die Ihnen entstandenen Kosten von ŠKODA übernommen werden. Anträge auf Kostenübernahme müssen bis zum 31. Dezember 2017 bei einem autorisierten ŠKODA Servicepartner in dem Land, in dem die Leistungen erbracht wurden, eingereicht werden.

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