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Modelle

Autoverwertung bei ŠKODA

Als weltweit tätiges Großunternehmen trägt ŠKODA eine wichtige gesellschaftliche Verantwortung und der Umweltschutz ist einer der zentralen Bereiche, eine der wichtigsten Aufgaben innerhalb dieser Verantwortung. Der Herausforderung hat sich ŠKODA gestellt.

Umweltfreundliche Autos entstehen durch umweltfreundliche Technologien und Verfahren, die bei ŠKODA konsequent umgesetzt und permanent weiterentwickelt werden. Arbeiten Sie mit uns zusammen - zu Ihrem Vorteil. Und zum Vorteil der Umwelt.

Verwertungsgerechte Konstruktion von Fahrzeugen und deren Bauteilen

Schon seit 1989 werden von ŠKODA detaillierte Demontageuntersuchungen an jedem neuem Fahrzeugmodell durchgeführt. Die dabei erzielten Erkenntnisse fließen ständig in neue Fahrzeugprojekte ein, um die Verwertungs- und Demontageeigenschaften der Fahrzeuge zu verbessern.

Bereits in der Entwicklungsphase werden in der Praxis umsetzbare Verwertungstechnologien betrachtet. Ein wichtiger Beitrag, um trotz steigender Anforderungen an Neufahrzeuge - vor allem in den Bereichen Komfort und Sicherheit - die verwertungsgerechte Konstruktion weiter zu verbessern.

Wiederverwendung und Verwertung von Bauteilen

Die Wiederverwendung von Bauteilen, Baugruppen und Materialien ist bei ŠKODA ein etablierter Wirtschaftszweig.

In Österreich wurden im Jahr 2018 konzernweit ca. 40.000 Positionen oder 809 Tonnen aus den Baugruppen Motor, Getriebe/Kupplung, Achse, Elektronik und Kraftstoffsystem im Austauschverfahren wieder eingesetzt.

Zur Schließung von Stoffkreisläufen hat der Porsche-Konzern in Österreich 2018

  • 610 Tonnen Alt-Verbundglasscheiben
  • 245 Tonnen Alt-Kunststoffstoßfänger
  • 175 Tonnen Alt-Bremsflüssigkeit
  • 300 Tonnen Alt-Batterien (Starterbatterien)

einer stofflichen Wiederverwertung zugeführt.

Umweltverträgliche Behandlung von Altfahrzeugen - Abfallreduzierung

Für eine optimale und umweltgerechte Behandlung der Altfahrzeuge hat ŠKODA in Österreich ein flächendeckendes Netz von Verwertungsbetrieben aufgebaut. Damit werden neben den gesetzlichen Vorgaben auch die eigenen hohen Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit erfüllt. Zur Optimierung der Behandlung und Demontage von Altfahrzeugen hat ŠKODA gemeinsam mit anderen Herstellern die Datenbank IDIS (internationales Demontage-Informationssystem) aufgebaut.

Die klassische Kette der Altfahrzeugverwertung besteht aus Flüssigkeitsentnahme ("Trockenlegung") und Demontage sowie Shreddern und Verwertung der metallischen Fraktionen, die rund 75 % des Fahrzeuggewichtes ausmachen.

Beim Shreddern von Altfahrzeugen fallen etwa 20 % Shredder-Reststoffe an, die bisher meistens noch ungenutzt deponiert wurden. Um auch diese vorwiegend nichtmetallischen Werkstoffe sinnvoll zu nutzen, wurde von ŠKODA gemeinsam mit dem Technologiepartner Sicon ein neues Aufbereitungsverfahren entwickelt. Das ŠKODA Sicon-Verfahren kombiniert auf intelligente Weise verschiedene bewährte Aufbereitungsschritte. Aus den ehemals wertlosen Shredder-Reststoffen werden dadurch mehrere Fraktionen gewonnen, die in vorwiegend rohstofflichen Verwertungsverfahren eine umweltgerechte und auch wirtschaftlich sinnvolle Nutzung finden. Die Altfahrzeug-Verwertung erreicht so in Summe eine Verwertungsquote von 95 % und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Schonung der primären Rohstoffe.

Rücknahmestellen für Altfahrzeuge:

ŠKODA verfügt über ein flächendeckendes Rücknahmenetz. Alle österreichischen ŠKODA Service-Betriebe nehmen Ihren alten ŠKODA* kostenlos zurück, sofern das Fahrzeug vollständig ist und nicht wesentliche Bauteile wie Motor, Katalysator oder Karosserie fehlen oder Abfälle dem Altfahrzeug hinzugefügt wurden.

*Pkw (M1): Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit max. 8 Sitzplätzen außer dem Fahrersitz.

 

Ihr ŠKODA Service-Partner informiert Sie gerne.